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Raumplanungs- und Umweltinformationssystem
Niederösterreich:   EU Fitnessbarometer

Entwicklungsstand per 30.04.1999

Startseite und Hypertext:
Einstieg in das System mit einer Reihe von Symbolschaltern (icons) zur Funktionsauswahl.

Derzeit unterstützt werden:

  • Analysefunktion (ranking und benchmarking) für Europa (NUTS0-3);
  • Analysefunktion (ranking und benchmarking) für Österreich (NUTS1 - Gemeinden);
  • Analysefunktion (ranking und benchmarking) für Niederösterreich (NUTS3 - Gemeinden);
  • Objektdarstellung und Analyse (Messdaten Luftgüte);
  • Datenverwaltung (ORACLE)
  • Simulation (Luftgüte, Grossemittenten)
  • Geographische Hintergunddaten (GIS);
  • Hilfs-und Erklärungsfunktionen;
  • Ausstieg.
Die Objektreihung erfolgt dabei nach:
  • den Werten der Basisindikatoren aus der Datenbank
  • abgeleiteten Indikatoren, die über Regeln definiert werden
  • einem multi-kriteriellen Verfahren, das mehrere Basisindikatoren und Gewichtungsfaktoren berücksichtigt.

Geographisches Informationssystem

  • Auswahl und Darstellung beliebiger Karten (overlays) im Vektor- oder Rasterformat
  • interaktive Festlegung der Reihenfolge (stacking)
  • zoomen
  • Paralleldarstellung von vier Karten
  • Farbeditieren der Attribute/Legende
  • 3D Darstellung des digitalen Höhenmodells mit beliebigen thematischen overlays (draping)
  • Auslesen von Positionen bzw. Attributklassen und -werten.

Analysefunktionen: Auswahl des geographischen Bereiches

Die Darstellung und Analyse der Indikatoren kann für unterschiedliche Bezugsgebiete mit der jeweils entsprechenden Auflösung administrativer Einheiten erfolgen:

  • Europa (NUTS0, NUTS1, NUTS2, NUTS3)
  • Österreich (NUTS2, NUTS3, Bezirke, Gemeinden)
  • Niederösterreich (NUTS3, Bezirke, Gemeinden)

Darüberhinaus kann in die geographische Darstellung gezoomt werden um einen kleineren Ausschnitt darzustellen.


Analyse (ranking und benchmarking)

  • Auswahl von geographischem Bezug (scope) und Objektkategorie (class);
  • Auswahl des Indikators;
  • Darstellung der Objekte (Bezirke) gereiht nach dem ausgewählten Indikator;
  • Darstellung der Indikatorwerte als farbkodierte thematische Karte.
Die Sortierung der Objekte (auf- oder absteigend) kann erfolgen: nach dem Indikatorwert, dem Objektnamen, oder dem Objektcode.

Benchmarking: TOP 10

Darstellung eines ausgewählten Indikators (primär oder abgeleitet) für ein Referenzobjekt:

  • Darstellung (Reihung) der TOP 10
  • Darstellung des Referenzobjektes
  • Darstellung der räumlichen Verteilung des Indikators
  • Histogramm mit Kennzeichnung der Position des Referenzobjekts
  • Reihungsdarstellung mit Position des Referenzobjektes
  • Zusammenfassung der statistischen Daten des Indikators

Statistische Analysefunktionen

  • Auswahl einer Transformation:
    • truncated (ohne Null-Klasse)
    • logarithmisch (log (x+1))
    • Wurzelfunktion
    • PowerLaw (interaktiv festgelegter Exponent)
  • Festlegung der Klassenzahl
  • Auswahl des Darstellungstyps:
    • Histogramm (gleiche Klassenbreite)
    • Histogramm (gleiche Klassenzahlen)
    • Histogramm kumulativ
    • Ranking

Statistische Analysefunktionen

Unterschiedliche Histogrammformen:

  • Häufigkeitsverteilung
  • Kumulative Häufigkeitsverteilung
  • Häufigkeitsverteilung mit gleichen Klasseninhalten
  • Position (Rank) gegen Indikatorwert

Bei der Darstellung von Position gegen Wert kann für jedes Objekt die Zahl der über bzw. unter ihm gelegenen Objekte ermittelt werden.

Das Referenzobjekt kann aus dem Graphen, oder aus der Liste der möglichen Objekte ausgewählt werden.


Korrelation und Koinzidenz

Zwei Indikatoren können direkt miteinander verglichen werden durch:

  • Darstellung im Scattergram
  • Tabellarische Gegenüberstellung der statistischen Kenndaten
  • Ermittlung von Korrelationskoeffizienten (linear, Spearman, Koinzidenzkoeffizient),
  • parallele Darstellung der räumlichen Verteilung.
Für ordinale oder nominale Variable wird eine Koinzidenzmatrix erstellt.

Dynamisch erstellte Indikatoren

Aus den primären Indikatoren können abgeleitete oder dynamische Indikatoren mit Hilfe von Regeln definiert werden; die Werte werden durch das Expertensystem dynamisch ermittelt, und wie alle anderen Indikatoren dargestellt und analysiert. Die verwendeten Regeln und ihre Ausgangswerte können angezeigt werden. Bei der multi-kriteriellen Analyse werden mehrere Indikatoren ausgewählt und optional mit Gewichtungsfaktoren versehen; die Reihung erfolgt nach dem (mehrdimensionalen) Abstand jedes Objekts vom Utopia Referenzpunkt.


Objektdarstellung (Bezirk, Gemeinde)

Darstellung von Bezirk oder Gemeinde (analog für NUTS Regionen); derzeit aus Datengründen nur für Niederösterreich implementiert. Beinhaltet:

  • Liste der Indikatoren mit ihren Werten
  • lokaler Kartenausschnitt
  • Hypertextseite mit Text und Abbildungen.

Analog können auch andere Objekte wie Messstationen, aber auch Kraftwerke, Abfallverwertungsanlagen, Mülldeponien, Industriebetriebe, Schulen, Spitäler, usw. dargestellt werden.

Modelle und Analyse auf Objektebene

Für einzelne Objektklassen stehen besondere Funktionen wie spezifische Simulationsmodelle oder besondere Analyseverfahren für spezielle Datensätze zur Verfügung.

Beispiele sind:

  • Bodendaten mit Darstellung der Vertikalprofile;
  • Erreichbarkeitsmatrix zur Berechnung und Darstellung von Wegzeiten und Entfernungen;
  • Simulation der Bevölkerungsentwicklung (nach Altersklassen und Geschlecht).

Objektdarstellung (Messstationen)

Als besonderes Objekt werden die Stationen des Luftgütemessnetzes dargestellt. Die Stationen werden sowohl als Liste als auch symbolhaft auf der Karte dargestellt.

Die Auswahl einer Station erlaubt die Darstellung und Analyse ihrer Messdatenzeitreihen und die räumliche Interpolation der Beobachtungswerte aller Stationen.

Die interpolierten Messdaten können als Attribut (Indikator) eines Gebietes (etwa Gemeinde) dargestellt werden.

Objektdarstellung (Messstationen - Zeitreihenanalyse)

Die Messdaten (Luftgüte) werden in zwei übereinanderliegenden Fenstern dargestellt:

  • das untere Fenster stellt den gesamten Datensatz in der bestmöglichen Auflösung dar;
  • das obere Fenster stellt einen (beweglichen) Ausschnitt dar, wobei je nach Aggregation jeder einzelne Messwert dargestellt wird.
Die Werte können aggregiert, skaliert, und transformiert werden.

Objektdarstellung (Messstationen - Zeitreihenanalyse)

Für die statistische Analyse der Messdaten stehen eine Reihe von Funktionen zur Verfügung:

  • räumliche Interpolation
  • Vergleich benachbarter Stationen (räumliche Homogenität)
  • Vergleich mit Standards und Grenzwerten (regulatory compliance)
  • zeitliche Autokorrelation
  • Trendanalyse (Stabilität von Mittelwert, Varianz)

Modellsimulation - Prognoserechnungen

Für ausgewählte Anwendungsbereiche stehen Simulationsmodelle zur Szenarioanalyse und für Prognoserechnungen zur Verfügung:

  • Verkehrsbedingte Emission/Immission für beliebige Strassengraphen;
  • Imissionsrechnungen für grosse industrielle Punktquellen wie Industrieanlagen, kalorische Kraftwerke, oder Müllverbrennungsanlagen.

Die Ergebnisse der Simulationsrechnungen können dann wieder auf die Objektklassen wie Gemeinden oder Bezirke als dynamisch generierte Attribute umgelegt werden.



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